Rennbericht SM Enduro de Sancey (F)

Rang drei in der Tageswertung und  Rang drei in der Meisterschaft gefestigt für Rolf Enz!

Sancey-le-Grand, eine kleine Gemeinde im französischen Département du Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté, war der Austragungsort der Enduro Schweizermeisterschaft des gestrigen Sonntags. Der örtliche Motoclub ist «Profi» in Sachen Grossveranstaltungen, auch in diesem Jahr sollte das Rennen perfekt organisiert sein. Perfekt ausgeschilderte Überführungen wurden mit zwei technischen und schnellen Sonderprüfungen ergänzt. Die Piloten wurden auch in Sachen Wetter verwöhnt. Pünktlich öffnete Petrus in der Nacht vor dem Rennen seine Schleusen, so dass zumindest anfangs des Tages der Staub ausblieb. Die Überführungen im Wald waren neu angelegt und führten die Piloten durch eine traumhafte Naturkulisse.

SP1 – Enz «on Fire»!
Rolf Enz war wie immer mit Barbara angereist, diesmal erst einen Tag vor dem Rennen, weil eine der beiden SP’s, aufgrund eines Kinder-Rennens, erst ab 16:00 erkundet werden konnte. Das Rennen wurde jedoch annulliert, so dass trotzdem genug Zeit blieb, um die beiden SP’s auf «Herz und Nieren» abzulaufen.
Das Rennen startete dann auch pünktlich am Sonntag mit einer kurzen Überführung, dann ging es ans Eingemachte. «Ich fühlte mich endlich wieder gut auf dem Motorrad. Wir haben etwas an meiner Ernährung umgestellt, so dass ich wieder aus dem «Vollen» schöpfen konnte», berichtet Enz. An der SP1 angekommen entledigte er sich von seinem Trinksack und gab der 500er die Sporen! «Ich konnte direkt angreifen, fuhr die Kurven schön rund an, um am Scheitelpunkt bereits wieder voll zu beschleunigen, alles lief gut. Am Ende der SP dachte ich mir, dass man schnell fahren müsse, um dran zu bleiben, was eigentlich ein gutes Zeichen ist. So war es auch, ich verlor nur 2 Sekunden auf Celsio Gorarra». Das Rennen war lanciert!

SP2 – doppeltes Motoren- «Abstreben» ruinieren das Rennen!
Nach einer weiteren Überführung und einem «Boxenstopp» ging es weiter auf einer top angelegten Überführung, die allen Piloten behagte.
Dann der Start zur zweiten Sonderprüfung. «Irgendwie war der Wurm von Anbeginn an drin», meint Enz. «Ich habe die ersten Kurven nicht optimal getroffen und als es das erste Mal über einen Steinhaufen raufging, würgte es mir den Motor in voller Beschleunigung einfach ab! NICHT SCHON WIEDER??!!! Ich flog bergauf fast über den Lenker, konnte mich aber retten. Ich musste das Bike aber neu starten und weiter ging es, natürlich mit der Angst im Nacken, dass es gleich wieder passieren würde. Ich habe ja diese Erfahrung schon ein paar Mal hinter mir. Ich verkrampfte mich dann sofort und statt die Kurven schön rund zu fahren, griff ich viel zu stark im «MX-Style» an, was auf einer Enduro-Sonderprüfung kontraproduktiv ist. Dann, als ich auf das offene, schnelle, Feld rüber fuhr; PÄNG! Der Motor würgte nochmals ab, dies gleich vor der längsten Gerade und anschliessender endlosen Kurve! Ich musst mit quasi null Kmh wieder anfahren, zuerst die Gänge runter- und dann wieder raufschalten. Ein Krimi ohne Ende..» Erzählt Enz konsterniert.
Es braucht nicht viele Erklärungen dazu, dass Enz viel Zeit verlor (am Ende 12 Sekunden) auf den Führenden- und entsprechend gelaunt war. «Einerseits wieder einmal mehr als ärgerlich, anderseits habe ich mich fahrerisch klar gesteigert und komme langsam wieder in die Gänge. Nach wie vor fehlen mir einfach die Stunden auf dem Motorrad, was ich in dieser Saison nicht mehr aufholen kann. Dennoch bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden! Ich fahre ja immer noch mit einem zweijährigen Motorrad, welches nun von der neuen 2020er KTM 500 EXC-F abgelöst wird. Da muss ich zuerst noch viele Entwicklungsstunden betreiben, aber das wird mir helfen, mein gewohntes Niveau zu erreichen. Ich freue mich sehr auf die nächsten Rennen!».

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Resultate Enduro de Sancey (F) 2019
1. Brunner Adny
2. Gorrara Celso
3. Enz Rolf

Meisterschaft – Zwischenstand  2019
1. Brunner Adny
2. Gorrara Celso
3. Enz Rolf

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