Rennbericht Enduro de Bure (JU) 5./6. August 2017 Rolf Enz 4. und 5. Rang in der Tageswertung

Rennbericht Enduro de Bure (JU) 5./6. August 2017
Rolf Enz 4. und 5. Rang in der Tageswertung
Rennbericht Enduro de Bure (JU) 5./6. August 2017
Rolf Enz 4. und 5. Rang in der Tageswertung
Auf der Panzerpiste in Bure (JU) wurde am vergangenen Wochenende der siebte und achte Lauf zur Schweizer Enduro Meisterschaft ausgetragen. Ein perfekt organisiertes Rennen, welches traditionell seine eigenen Charakteristiken aufweist. Eine kurze Runde von ca. 25KM gespickt mit zwei sehr schnellen Sonderprüfungen, galt es in mehreren Runden zu absolvieren. Rolf Enz, kaum von seinem «Romaniacs-Tripp» zurück und entsprechend müde, war ebenfalls am Start.

«Ich habe hier zwar in der Vergangenheit auch schon gewonnen, aber grundsätzlich behagt mir diese Art von Boden nicht. Er ist steinhart und durch die vielen Steinen sehr rutschig, ich liebe es eher technisch und schwierig im Wald», berichtet Enz vor dem Start. «Ich bin zudem noch immer müde von den Red Bull Romaniacs. Dieses Rennen hat mir alles abverlangt, ich musste mehrfach an meine Grenzen gehen. Das Enduro du Jura ist aber ein Pflichttermin für mich, nicht zuletzt, weil es das einzige Enduro ist, welches wir in der Schweiz absolvieren dürfen. Hubert Zeller, selber aktiver Fahrer, organisiert dieses Rennen jeweils mit viel Herzblut und zudem ist es ein idealer Moment, seine Bekannten und Sponsoren die Möglichkeit zu geben, den eigenen Fahrer in -Action- zu erleben».

Enz, der sich in den beiden freien Tagen zwischen den Rennen in der Rennbahnklinik seinen lädierten Rücken behandeln liess, konnte das Rennen schmerzfrei angehen. «Ich wurde intensiv muskulär behandelt, was den gewünschten Effekt gebracht hat. Einzig am Sonntag gegen Ende des Rennens, hatte ich kleinere Probleme, die aber nicht nennenswert waren, ich konnte voll angreifen», berichtet Enz weiter.

Das Rennen beendete er dann am Samstag auf dem 4. Platz nur 14 Sekunden hinter dem drittplatzierten, was ihn für Sonntag zuversichtlich stimmte. «Ich wusste, dass ich noch nachlegen konnte, leider entschied ich mich dann aber am Sonntag für einen falschen Hinterreifen. Die Piste hatte sich im Verlauf des Samstages, nach unserem Rennen total verändert, die feinen Kieselsteinen waren weggewischt. Ich «eierte» mit der weichen Gummimischung viel zu stark umher und konnte keinen Gripp mehr aufbauen auf dem rutschigen Untergrund». Enz fiel dann auch prompt auf den fünften Rang zurück. «Ich denke, dass wenn ich körperlich richtig frisch gewesen wäre, ich das Ruder nochmals hätte rumreissen können, aber die letzten 14 Tage waren einfach extrem für mich, so dass ich das Resultat so akzeptieren muss wie es ist. Mein Saisonziel war ja mit den Romaniacs erreicht, man versucht aber halt immer das Maximum rauszuholen. Es ist aber so wie es ist, auch wenn ich am liebsten nochmals an den Start gehen möchte :-)».

«Ich gratuliere Adny Brunner herzlich zu seinem Schweizermeistertitel, bis auf einen Lauf konnte er sämtliche Rennen gewinnen und steht nun vorzeitig als Meister fest. Wir fuhren am Sonntag wieder wie gewohnt das ganze Rennen während der Überführungen zusammen und ich denke, dass er seinen Tag richtig geniessen konnte, bravo!»

Durch den Umstand, dass die zweit- bis fünftplatzierten Fahrer sehr eng beieinanderliegen, rutschte Enz im Klassement vom dritten nun wieder auf den fünften Platz zurück. «Es verbleibt ein Rennen, noch ist nichts verloren. Nur befürchte ich, dass das letzte Rennen aufgrund organisatorischer Problematiken abgesagt wird, so wie wir informiert wurden. Dann kann ich mein Schicksal nicht mehr selber in die Hände nehmen. Ich habe die Meisterschaft eh Anfangs Jahr «verloren» wo mein Motorrad über viele Rennen nicht lief, was mich noch immer ärgert. Als das Problem endlich gefunden wurde, fuhr ich sofort wieder aufs Podest. Klar denke ich, dass ich da viele wertvolle Punkte einfach «verschenkt» habe. Aber ist halt nun mal so wie es ist».

Nun geht es in eine Ruhephase für Enz, der seine «Wunde lecken» wird. Je nach Ausgang steht noch ein Meisterschaftsrennen Anfangs Oktober an- oder die Saison nimmt bereits jetzt ein jähes Ende. «Wir sollten diese Woche informiert werden, ich warte mal ab».

«Vielen Dank nochmals für all die Besuche und Unterstützungen am Enduro du Jura, das hat mich sehr gefreut! À BIENTÔT!»

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Nächstes Rennen: 1. Oktober 2017 – Ortschaft bisher unbekannt
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