Rennbericht Enduro du Val de Lorraine in Faulx (F) 25/26.03.2017

Rennbericht Enduro du Val de Lorraine in Faulx (F) 25/26.03.2017
5. und 6. Rang zum Meisterschaftsauftakt

Ein Wochenende, wie es sie in den letzten 10 Jahren nur einmal gab, erwartete die rund 650 Piloten anlässlich des ersten und zweiten Laufes der diesjährigen Austragung des ca. 3 ½ Stunden entfernten Faulx in Frankreich. Sonnenschein, perfekte Bodenverhältnisse und eine eingespielte Organisation liessen die Fahrer ein unvergessliches Erlebnis über 2 Tage verbringen. Die auf über 300 (!) Kilometer ausgeschilderten und 12 ausgesteckten Sonderprüfungen waren eines richtigen Enduro würdig und es gab kein Pilot, der nicht zufrieden nach Hause ging.

Rolf Enz, der die SM als Vorbereitungen bestreitet, beendet das Rennen an der jeweils 5. und 6. Stelle, dies nachdem er das ganze Wochenende mit Vergasereinstell-Probleme zu kämpfen hatte. «Ich habe mein Motorrad für die Red Bull Romaniacs eingestellt, die im Juli stattfinden, dies hat mich schon unheimlich viel Zeit und Nerven gekostet. An sich läuft die Maschine «untenrum bis dreiviertel Gas» perfekt. Im Wald hatte ich viel Spass, auch auf den technischen Sonderprüfungen hatte ich keinerlei Probleme. Als ich jedoch auf die erste schnelle Sonderprüfung kam, wo ich im 6. Gang Anschlag fahren musste, drehte der Motor nicht rauf. Ich musste zwei Tage lang mit viel Kupplungseinsatz die Touren hochhalten und verlor dadurch viel Traktion und Geschwindigkeit», meint Enz sichtlich noch immer genervt. Ein um-düsen wollte der alt-Meister nicht riskieren.«Im Nachhinein ist man immer schlauer, allerdings lag es nicht nur an der Hauptdüse, so dass ich mich im Rennfieber noch mehr verrennt hätte», berichtet er, um dann noch hinzuzufügen, dass er auch mit solchen Bedingungen halt einfach klar kommen müsse. «ich habe das Beste rausgeholt und bin zufrieden.
Mir fehlen die Rennkilometer, das letzte Quäntchen an Aggressivität in den Sonderprüfungen kann ich noch nicht abrufen. Der Wechsel von der 4 auf die 2Takt Maschine ist ebenfalls nicht ganz so einfach». Die 300er KTM 2-Takt Maschine, die Enz speziell wegen dem Sommer-Event fährt, verlangt viel mehr Spitzengefühl als die gewohnte 4-Takterin, die Enz seit über drei Jahren einsetzt. «Ich bin mit der 450er einfach schneller, das wissen wir aufgrund von Zeitmessungen, aber ich muss mich einfach wieder an die 300er gewöhnen, mit welcher ich ja 2013 den Titel holen konnte. Ich wüsste also eigentlich wie es geht», meint Enz lachend.

«Insgesamt bin ich mit diesem Saisonauftakt zufrieden. Meine Kondition ist schon auf einem sehr guten Level, die Technik werden wir auch noch in den Griff bekommen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Sohn Yannik bedanken, der das ganze Weekend über als «Rucksackfahrer» dabei war, sowie Barbara, die für eine perfekte «Assistance» gesorgt hat. Aber auch meinen Sponsoren, die mich auf meinem Weg begleiten!»

 


Nächstes Rennen: 9. April 2017 Championnat Suisse Granges sur Volognes (F)


 

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