Rennbericht Enduro San Giacomo di Roburent (I) >>>SIEG<<< zum Saisonabschluss!

 Rennbericht Enduro San Giacomo di Roburent (I) 1. Oktober 2017
>>>SIEG<<< zum Saisonabschluss!

Der Altmeister (Schweizermeister 2013) hat zum letzten Meisterschaftslauf der Enduro Schweizermeisterschaft nochmals die Krallen ausgefahren und siegt souverän auf seiner KTM EXC 300! Durch diesen Sieg rutscht Enz vom fünften auf den dritten Endrang der Meisterschaft vor, wo nun nicht weniger als drei (!) Fahrer punktegleich rangieren. Einen winzigen Punkt hinter dem Vizetitel (!) – ein Saisonfinale, welches an Spannung beinahe nicht mehr zu übertreffen ist.

«Ein gutes Gefühl, die Saison in einer guten Dynamik zu beenden», meint Enz zufrieden. Obwohl auch dieses Rennen nicht ohne Zwischenfälle verlief. In der zweiten Runde, welche auf wunderschönen Singletrails angelegt war, hatte Enz plötzlich Probleme mit der Kupplung. «Wir hatten die Kupplung sicherheitshalber vor dem Rennen gewechselt, jedoch muss eine Einstellung nicht so vorgenommen worden sein, wie ich es mir gewohnt bin. Ab der zweiten Runde hatte ich Mühe diese zu betätigen und prompt ging mir in einer langsamen Kurve vor einem Bergabsprung in SP4 der Motor aus (!). Ich konnte den Sprung nicht springen, musste ihn ausfahren und verlor viel Zeit, wie auch in jedem Kurvenausgang, wo ich den Motor nicht sofort richtig auf Touren bringen konnte» .
Analysiert man die Zeiten, stellt man tatsächlich fest, dass Enz in der zweiten Runde langsamer fuhr als in der ersten. Was erstaunt, da seine direkten Gegner jeweils schneller wurden.
«Nun gut, jammern brauche ich nicht, es hat trotzdem gereicht», sagt Enz, der das Rennen trotz der Widrigkeit genoss. «Wir fuhren mit André Brunner (SM-Meister 2017) und Hugo Hochreutner (Rangleich dritter der SM) in der gleichen Reihe und hatten den ganzen Tag einen Riesenspass! Die Strecke hatte zwar ein paar Asphaltpartien, aber ansonsten war es ein traumhaft schönes Enduro, welches mit viel Engagement und Können von der Italienischen Föderation organisiert wurde».

Einziger Wehrmutstropfen, war die Anzahl der Schweizer Piloten, die an den Start gingen. «Ich verstehe ja, dass diese (lange) Saison sein Ende fand und in manchen Kategorien die Kämpfe um die Ränge entschieden waren. Dennoch verstehe ich nicht, dass man grundlos nicht an den Start geht- oder gar am selben Tag ein anderes Rennen fährt. Es sind dann genau jene Fahrer, die Ende Jahr auf Sponsorensuche gehen und erstaunt sind, dass es nicht klappt. Ich finde einfach, wenn man einen Werbevertrag- oder eine Vereinbarung trifft, diese auch einhält. Sponsoring ist eine heikle Sache! Sponsoren zu gewinnen etwas vom schwierigsten, was es gibt. Ein Sponsor erwartet, dass sein Brand präsent ist. Das ist ein Geben und ein Nehmen und gerade in unserer Sportart, die einen neuen «Schwung» erlebt, sollte man dies nicht aufs Spiel setzen». Enz ist dieser Meinung, nicht zuletzt deshalb, weil er sich in Sachen Sponsoring/Marketing selber um mehrere Sportler kümmert/unterstützt und um den «Mecano» des Business bestens betraut ist.

Die Enduro Schweizermeisterschaft 2017 hat nun ihren Abschluss gefunden. Rolf Enz konnte sein Hauptziel, die RED BULL Romaniacs 2017 als Bronzemedaillierten erfolgreich beenden. Die Schweizermeisterschaft, die er zweitranging bestritt, konnte er nach einem katastrophalen Start (vier Rennen mit gravierenden Motorenproblemen) grandios «retten» und beendet diese nach 2012-2014-2015 zum vierten Mal auf dem dritten Rang (punktegleich mit zwei weiteren Fahrern). Insgesamt fuhr Enz somit in seinen fünf komplett bestrittenen Enduro-Saisons jedes Jahr aufs Podest, 4x Dritter, 1x Erster, was für eine beeindruckende Bilanz sorgt (!)

«Ich bin sehr glücklich, dass ich nach wie vor «vorne» mithalten kann, obwohl ich die Rennen nur noch zum Spass fahre und leider nicht mehr den gleichen Aufwand betreiben kann, wie ich eigentlich sollte. Die RED BULL Romaniacs waren ein jahrelanger Traum, den ich eigentlich schon früher bewerkstelligen wollte, aus Verletzungsgründen jedoch immer verschieben musste. Dass ich sie dann in diesem Jahr auch noch ohne Penalty beenden konnte, war für mich unglaublich und tröstet mich ein wenig über 6days in Argentinien hinweg. Dazu kommt, dass ich Gefallen an den Extremes gefunden habe. Vielleicht zieht es mich künftig mehr auf diese Seite».

Enz, der zurzeit noch nicht entschieden hat, wie es weitergeht, meint zuletzt noch; «Für mich standen in diesem Jahr auch noch andere Erlebnisse im Vordergrund. Durch neue Sponsoren durfte ich auch neue Leute kennen lernen, die allesamt passionierte «Racer» sind und im Hintergrund für uns alle viel Arbeit verrichten. Hier ein spezieller Dank an Christoph Gautschi von Hostettler mit dem Brand Leatt, aber auch meinen langjährigen Ausrüster wie Marcus Oliver (Lippolis Suspension), Sämu von Gunten (SILKOLENE Schmiermittel), Toni Gaberthuel (KTM), wie auch den vielen Lieferanten, die mich mit viel Mühe umsorgen – HERZLICHEN DANK!»

In seinem persönlichen Umfeld, kann Enz seit Jahren auf eine solide Basis greifen. «Meine Lebenspartnerin Barbara ist selber eingefleischte Sportlerin und versteht es, mich durch meine sportliche Laufbahn optimal zu unterstützen. Sie ist jeweils an jedem Rennen dabei und sorgt für eine perfekte Unterstützung, was im Endurosport nicht immer einfach ist, wenn es drum geht mit dem grossen Lieferwagen die teils versteckten CH’s im Wald zu finden. In diesem Jahr konnte ich auch noch zusätzlich auf die Unterstützung meines Sohnes Yannik zählen, der an den Romaniacs jeweils bis spät in die Nacht mein Motorrad herrichtete. Fahrtechnisch trainiere ich mich selber. Konditionell wurde ich wieder von der Rennbahnklinik unterstützt, Sarah Rüfenacht, meine Trainerin, hat auch in diesem Jahr wieder alles «richtig» gemacht und mich auf den Punkt fit «getrimmt» 😊. Aber auch meinen MitarbeiterInnen bei Jobmanagement bedanke ich mich für deren Einsatz herzlich, da sie doch ab und zu auf mich «verzichten» müssen. Wie auch meinen Trainingspartnern, die es sich antun mit mir in den «Wald» zu gehen- und «da» sind, falls was passieren sollte. All diesen Leuten (und vielen mehr) gebührt meinen herzlichen Dank-  es wäre schwierig ohne diese ganze Unterstützung!»

DANKE FÜR ALLES UND BIS INS 2018!

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  Rennbericht Enduro de Bure (JU) 5./6. August 2017 Rolf Enz 4. und 5. Rang in der Tageswertung

Rennbericht Enduro de Bure (JU) 5./6. August 2017
Rolf Enz 4. und 5. Rang in der Tageswertung
Rennbericht Enduro de Bure (JU) 5./6. August 2017
Rolf Enz 4. und 5. Rang in der Tageswertung
Auf der Panzerpiste in Bure (JU) wurde am vergangenen Wochenende der siebte und achte Lauf zur Schweizer Enduro Meisterschaft ausgetragen. Ein perfekt organisiertes Rennen, welches traditionell seine eigenen Charakteristiken aufweist. Eine kurze Runde von ca. 25KM gespickt mit zwei sehr schnellen Sonderprüfungen, galt es in mehreren Runden zu absolvieren. Rolf Enz, kaum von seinem «Romaniacs-Tripp» zurück und entsprechend müde, war ebenfalls am Start.

«Ich habe hier zwar in der Vergangenheit auch schon gewonnen, aber grundsätzlich behagt mir diese Art von Boden nicht. Er ist steinhart und durch die vielen Steinen sehr rutschig, ich liebe es eher technisch und schwierig im Wald», berichtet Enz vor dem Start. «Ich bin zudem noch immer müde von den Red Bull Romaniacs. Dieses Rennen hat mir alles abverlangt, ich musste mehrfach an meine Grenzen gehen. Das Enduro du Jura ist aber ein Pflichttermin für mich, nicht zuletzt, weil es das einzige Enduro ist, welches wir in der Schweiz absolvieren dürfen. Hubert Zeller, selber aktiver Fahrer, organisiert dieses Rennen jeweils mit viel Herzblut und zudem ist es ein idealer Moment, seine Bekannten und Sponsoren die Möglichkeit zu geben, den eigenen Fahrer in -Action- zu erleben».

Enz, der sich in den beiden freien Tagen zwischen den Rennen in der Rennbahnklinik seinen lädierten Rücken behandeln liess, konnte das Rennen schmerzfrei angehen. «Ich wurde intensiv muskulär behandelt, was den gewünschten Effekt gebracht hat. Einzig am Sonntag gegen Ende des Rennens, hatte ich kleinere Probleme, die aber nicht nennenswert waren, ich konnte voll angreifen», berichtet Enz weiter.

Das Rennen beendete er dann am Samstag auf dem 4. Platz nur 14 Sekunden hinter dem drittplatzierten, was ihn für Sonntag zuversichtlich stimmte. «Ich wusste, dass ich noch nachlegen konnte, leider entschied ich mich dann aber am Sonntag für einen falschen Hinterreifen. Die Piste hatte sich im Verlauf des Samstages, nach unserem Rennen total verändert, die feinen Kieselsteinen waren weggewischt. Ich «eierte» mit der weichen Gummimischung viel zu stark umher und konnte keinen Gripp mehr aufbauen auf dem rutschigen Untergrund». Enz fiel dann auch prompt auf den fünften Rang zurück. «Ich denke, dass wenn ich körperlich richtig frisch gewesen wäre, ich das Ruder nochmals hätte rumreissen können, aber die letzten 14 Tage waren einfach extrem für mich, so dass ich das Resultat so akzeptieren muss wie es ist. Mein Saisonziel war ja mit den Romaniacs erreicht, man versucht aber halt immer das Maximum rauszuholen. Es ist aber so wie es ist, auch wenn ich am liebsten nochmals an den Start gehen möchte :-)».

«Ich gratuliere Adny Brunner herzlich zu seinem Schweizermeistertitel, bis auf einen Lauf konnte er sämtliche Rennen gewinnen und steht nun vorzeitig als Meister fest. Wir fuhren am Sonntag wieder wie gewohnt das ganze Rennen während der Überführungen zusammen und ich denke, dass er seinen Tag richtig geniessen konnte, bravo!»

Durch den Umstand, dass die zweit- bis fünftplatzierten Fahrer sehr eng beieinanderliegen, rutschte Enz im Klassement vom dritten nun wieder auf den fünften Platz zurück. «Es verbleibt ein Rennen, noch ist nichts verloren. Nur befürchte ich, dass das letzte Rennen aufgrund organisatorischer Problematiken abgesagt wird, so wie wir informiert wurden. Dann kann ich mein Schicksal nicht mehr selber in die Hände nehmen. Ich habe die Meisterschaft eh Anfangs Jahr «verloren» wo mein Motorrad über viele Rennen nicht lief, was mich noch immer ärgert. Als das Problem endlich gefunden wurde, fuhr ich sofort wieder aufs Podest. Klar denke ich, dass ich da viele wertvolle Punkte einfach «verschenkt» habe. Aber ist halt nun mal so wie es ist».

Nun geht es in eine Ruhephase für Enz, der seine «Wunde lecken» wird. Je nach Ausgang steht noch ein Meisterschaftsrennen Anfangs Oktober an- oder die Saison nimmt bereits jetzt ein jähes Ende. «Wir sollten diese Woche informiert werden, ich warte mal ab».

«Vielen Dank nochmals für all die Besuche und Unterstützungen am Enduro du Jura, das hat mich sehr gefreut! À BIENTÔT!»

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Nächstes Rennen: 1. Oktober 2017 – Ortschaft bisher unbekannt
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Der Extreme-Sportler Rolf Enz bezwingt die Karpaten-Wölfe! RED Bull Romaniacs 2017 – Winner bronze medal!!!

Der Extreme-Sportler Rolf Enz bezwingt die Karpaten-Wölfe!
RED Bull Romaniacs 2017 – Winner bronze medal!!!

8 Monate intensive Vorbereitungen waren nötig um die härteste Extreme Enduro Rally der Welt zu schaffen. Rolf Enz bezwingt die Rumänischen Karpaten nach Prolog und vier extrem harten Tagen, dabei war 10 Tage vor Abreise das gesamte Projekt noch knapp zum Scheitern verurteilt durch eine wiederaufgetretene Verletzung im Rücken/Schulterbereich. Enz biss wortwörtlich vier Tage auf die Zähne und erreichte mit 50 Jahren das Ziel als Einzelstarter – ohne Penalty und Strafzeiten (!) – erfolgreich.

«Ein lang gehegter Traum wurde wahr. Nach 2014 wo ich wegen einer Verletzung an den 6Days in Argentinien aufgeben musste, wollte ich noch einen drauf setzen. Eigentlich war der Start bereits 2016 geplant gewesen, wegen eines Rückenleidens musste ich mein Projekt aber um ein Jahr verschieben. Nun bin ich endlos glücklich, nebst meines SM-Titels 2013 ist dies der grösste sportliche Erfolg meiner Karriere, das in meinem Alter», meint Enz, der inzwischen zurück in der Schweiz ist.

Enz hatte dieses Projekt lang geheim gehalten. «Ich wollte mich nicht von Leuten beeinflussen lassen, die aus Neid oder Missgunst meinen sie müssten ihren Senf dazu geben. Ich hatte meinen genauen Plan im Kopf, ich kann meine fahrerischen Fähigkeiten ganz genau einschätzen und konditionell bin ich eh seit Jahren auf einem sehr guten Level, da ist das Alter zweitrangig». Das Resultat hat Enz recht gegeben.

Enz wird sich diese Woche in der Rennbahnklinik in Muttenz untersuchen lassen und entscheidet danach über einen Start des nächsten SM-Laufes, der bereits am kommenden Weekend in Bure (JU) auf der Panzerpiste stattfindet. «Meine Priorität war diese Saison nicht die SM, deshalb starte ich nur wenn der Doktor grünes Licht gibt und ich mich erholt habe, obwohl ich zurzeit an dritter Stelle im Klassement liege».

Um einen Einblick in die «Red Bull Romaniacs 2017» zu geben, bzw. «wie» das «Team Enz» die Rennwoche erlebt hat, finden Sie nachstehend die Texte (unkorrigiert) Rolf Enz’s, welche er jeweils nach den Tagesrennen publiziert hat. Weitere Bilder/Texte/Einträge sind auf seinem Facebook-Profil zu finden. Viel Spass beim durchstöbern!

PROLOG
Prolog day one successfully finished! 🤗
to much traffic everywhere, lot of time lost because of a carnage in the big tyre and stone sections.. 😡
68th from 239 competitors! much better then I expected! Happy!!! 🤗
TAG 1 (Auszug Facebook Rolf Enz)
Starker Moment! Zielankunft Tag 1 – geschafft!!! (vor mit gibt grad Johnny Walker ein Interview..)
Leider habe ich schlechte Neuigkeiten, ich könnte heulen 😢 meine Verletzung im Schulter/Rückenbereich ist nach ca. 1/4 des Rennens wieder ausgebrochen 😢 ich fuhr ca 5 Stunden mit starken Schmerzen und konnte das Motorrad nicht mehr richtig halten. Ich weiss nicht wie ich es ins Ziel geschafft habe, ich bin den ganzen Tag die „Hebu-Taktik“ gefahren, irgendwie einteilen und durchkommen. Es hat geklappt, danke Hebu 😜
Die Strecke ist brutal, wir waren konstant gefordert. Aufstiege, die ich so noch nie bezwingen musste, zum Glück fahre ich extreme Mousse und Pneus, das hat geholfen. Die bergab Passagen haben aber warscheinlich meiner Schulter den Rest gegeben. Jedenfalls ist das Seil heute in der Banane geblieben, das ist schon mal top! Leider habe ich aber enorm viel Zeit verloren und werde so im Klassement durchgereicht 😫 aber das ist mir eigentlich egal, ich will es einfach bis Samstag schaffen 💪🏻
Ich bin bereits im Hotel geduscht und kümmere mich um die Verletzung, gemäss live timing sind aber noch viele im Wald, ich hoffe, dass alles gut geht.
Erschwerend ist, dass es gestern extrem geregnet hat und viele Passagen noch schwieriger wurden zum befahren. Im Moment ist auch wieder eine Wolke am sich entleeren.
Ich weiss nicht wie sich meine Schulter bis morgen erholen wird, wohl gar nicht mehr… Mir kommen grad die Argentinien-Bilder in den Sinn, ganz schlimm und frustrierend.
Morgen werde ich versuchen zu starten, dann schauen wir. Yannik und Barbara sind am Bike und Equipment bereit zu machen, da in ich entlastet davon 🤗
Voilà mein erster Renntag in Rumänien an den Red Bull Romaniacs – bis bald! Rolf
TAG 2 (Auszug Facebook Rolf Enz)
Tag zwei geschafft!
Zum Glück war der Schwierigkeitsgrad nicht so hoch wie gestern ausser eines unendlich langen Bach’s, ich schätze 3km, der mit Steinen, Felsplatten, Baumstämmen übersäht war. Alles im Wasser, steil bergauf. Jenen, den der „six days stutz“ was sagt, vergesst ihn, hier geht die Post ab, aber richtig.
Dann kam es regnen, ziemlich stark, und natürlich grad dann als ich in einer Felssektion war, die mit dreck bepackt war. Endlose auf- und Abstiege. Ich bin aber durchgekommen.
Mein Problem ist auch nicht die Fahrtechnik, ich komme mit dem Boden gut zurecht, sondern die Schmerzen, die noch heftiger sind als gestern. Es fühlt sich so an als würde mir mit einem Messer im Rücken rumstechen und immer wieder darin stochern. Jeder Schlag, jede Unebenheit fühlt sich so an als würde das Messer noch tiefer reingestochen.
Die Schmerzen bringen mich derart um den Verstand, dass ich heute gleich zwei mal falsch navigiert bin und die „silver“ strecke gefahren bin 😡 ich habe es natürlich immer erst zuoberst auf dem Berg bemerkt weil ich während des Aufstieges nicht aufs GPS schauen konnte, das geht nochmals ne Schuhnummer heftiger ab dort, aber auch das habe ich gut geschafft. Nur musste ich dann die ganze Strecke wieder im Gegenverkehr zurück fahren, keine angenehme Sache bei senkrechten Wänden 😫 Ich denke, dass ich durch diese Manöver Wohl ne knappe Stunde verloren habe heute und entsprechend ganz weit hinten im Klassement rangieren werde. Ist mir aber egal.
Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich bergauf nicht mehr stehen kann. Bergab muss ich einen „Mix“ zwischen sitzen und stehen machen, sonst kann ich den Lenker links nicht mehr halten. Aber ich kontrolliere noch alles. Schnell fahren ist ausgeschlossen, ich habe ein Schnecken-Tempo gefunden wo ich einigermassen über die Runde komme.
Morgen ist der härteste Tag der Romaniacs angesagt.Ich könnte meinen „Jocker“ ziehen und einen Tag auslassen. Das werde ich aber nicht machen, ich werde am Start stehen, e basta!
Ich möchte mich an dieser Stelle bei Euch herzlich bedanken für all diese aufmunternde Worte hier oder per Whatsapp, SMS, Mail, usw.! Es berührt mich sehr und es kommt mir mehrmas während der Fahrt in den Sinn und gibt mir Kraft. Zweifelsfrei einer der schwierigsten Momente in meinem Leben; ich könnte einfach aufhören und das wars. N.E.I.N. ich kämpfe weiter und wenn ich jede einzelne Schraube ins Ziel tragen muss!
Barbara und Yannik rackern sich von frühmorgensbis spät in die Nacht für mich ab, unglaublich, ich bin sehr dankbar. Sie „füttern“ euch tagsüber jeweils mit Bildern, so dass wir dieses Erlebnis teilen können.
Voilà! Thats it, drückt mit weiterhin die Daumen!
Als „Schmakerl“ anbei zwei Videos, die Jürg Schumacher freundlicherweise bereit gestellt hat 😊 danke Jürg!
Gruss aus Sibiu! Rolf #416
TAG 3 (Auszug Facebook Rolf Enz)
Überglücklich, Tag 3 geschafft und erst noch die Time Bar eingehalten!
Heute nur kurz ein paar Worte; ein wahnsinns-Tag liegt hinter mir. Es war der längste der vier Tage, ich war über 8Stunden im Sattel (!) Vor allem aber galt es ein knappes Zeitlimit einzuhalten, ich habe es tatsächlich geschafft!!! YESSSSSS!!!!
Ich habe alles auf eine Karte gesetzt und bin mit Schmerzmittel gestartet (Dafalgan, also nichts hartes😜). Es hat ein wenig genützt, jedenfalls so, dass ich die Schmerzen +-kontrollieren konnte.
Der Boden war genau meiner heute! Eine Mischung aus nassem Jurageröll und Passo Brallo Steine aber auch viel wunderschöner Erdboden Wurzeln und Baumstämme ohne Ende. Ich konte mein Potential ausnützen, der Töff läuft Hammer, die Federung passt hier wie angegossen!
Der Schwierigkeitsgrad war zum Teil „krank“.., einmal musste ich mir kurz über drei Meter helfen lassen, da habe ich eine halbe Stundeverloren. Dafür konnte ich dutzende von Fahrer überholen und habe heute fast hundert (!) Fahrer überholt! Alles in technischen Passagen, die ich monatelang trainiert habe, so geil 🤗🤗🤗
Heute sind ca 100 Fahrer rausgeflogen aufgrund der Time Bar (Zeitlimite) was das Niveau zeigt. Zu den 40 ausgeschiedenen bis Dienstag Abend ergibt dies ein schwere Bilanz. Ich bin froh soweit gekommen zu sein, da ich noch einen Joker habe, ist die Medaille bereits gesichert 😜 Ich werde aber morgen trotzdem starten, ich will die vier Tsge fertig fahren, und dann nie wieder !!!
So, waren doch ein paar Worte mehr als gedacht😜 lg aus Sibiu und vielen Dank für die Unterstützung! Rolf #416
TAG 4 (Facebook Rolf Enz – für mehr Text hat es an diesem Tag nicht mehr gerreicht 🙂
💪🏻💪🏻💪🏻G.E.S.C.H.A.F.F.T. !!!!!!!!!!!👍🏻👍🏻👍🏻
TAG 4 – eine Nacht später.. (Facebook Rolf Enz)

Puuuuaaaahhhhhh….. eine Nacht darüber geschlafen. Der „füdleblut“ Wahnsinn haben wir hier erlebt!

Als ich am vierten und letzten Tag nach 132KM Karpatenberg- und Wälder bis teils 2’000Meter Höhe und schwierigste Aufstiege bezwungen hatte, fuhr ich nach einer letzten gezeiteten Liaison Richtung Sibiu an den famosen Red Bull Hügel wo bereits tausende von Zuschauern seit Stunden die Fahrer anfeuerten.
Ich kann das Gefühl gar nicht umschreiben als ich in den Kessel runter fuhr und die tiefen Basstöne der Musikanlage bis ins Rückenmark spürte. Ich hatte soeben wieder sechs Stunden Schmerzen hinter mich gebracht, die mich wieder fast um den Verstand brachten. Die Stimmung war so unglaublich, dass ich alles vergass und mich zusammenreissen musste die zwei letzten Steigungen und den Holz-Tobogan zu schaffen. Yannik stand sofort bei mir und empfahl mir die Linie, die zu nehmen war.

Dann das Ziel…, alle Anspannung sackte zusammen, ich hatte es tatsächlich geschafft als fünfzig jähriger Endurist am härtesten Extreme-Enduro der Welt ohne Penalty oder Strafzeit über vier Tage + Prolog als fünftbester Schweizer durchzukommen – nun bin ich Bronze-Medaillen Träger der Red Bull Romaniacs 2K17! Neben meinem CH-Meistertitel 2013 der sportlich grösste Erfolg imeines Lebens!

8 Monate gezielte körperliche Vorbereitungen, viele hunderte Stunden Training, viel Entbehrung und nicht zuletzt finanziellem Aufwand können nun sehr positiv abgeschlossen werden.
Dies wäre alles nicht möglich gewesen ohne viele Leute um mich herum angefangen bei Barbara und Yannik, die die lange Reise mit mir unter die Räder genommen haben (wir sind grad in Ungarn am zurück fahren) und mir Tag und Nacht zur Seite gestanden sind. Durch meine Verletzung eine zusätzliche Belastung für Barbara, Yannik hat mir indessen jeden Tag ein perfekt vorbereitetes Bike hingestellt. Sie mussten mir während des Rennens täglich nachfahren um die Verpflegung sicher zu stellen, nicht immer einfach in den rumänischen Karpaten.

Wir sind so professionell vorgegangen wir möglich, wir waren ja auf us gestellt, in keinem Team eingekauft, das hat sich ausbezahlt! Den beiden gilt mein ❤️lichsten Dank, ohne sie, unmöglich.

Dann sind ganz viele andere wichtige Personen wie meine Kondi-Trainerin Sarah Rüfenacht, die eine Punktlandung in Sachen Saisonhöhepunkt getroffen hat, wie auch Tanja Rohner und Sabine von Salis, meine Sportphysio’s.

Oder Toni Gaberthuel, der immer alles grad fallen lässt wenn ich ein Problem mit meiner KTM habe. Seit Jahren sind wir eine perfekte „Paarung“, von Herzen danke Toni!

Marcus Oliver und Antonio Lippolis, meine Fahrwerk-Sponsoren, mein Gott war ich was von zufrieden mit den Federelementen 🙏🏻 – die neue 48mm „oil pressure controlled“ Gabel ist „Romaniacs approved“ 💪🏻😜👍🏻 das Federbein baute eine wahnsinns Traktion auf. In vier Tagen brauchte ich nur einmal eine kleine Hilfe über ein drei Meter Stück in einem senkrecht Waldstück wo dutzende Piloten scheiterten (Tag drei – über 50% Ausfallquote an diesem Tag).

Christoph Gautschi von Leatt Schweiz, sowie Günter und Felix von Leatt Europa für die wohl besten Kleider, Helme und Schutzkleider, die ich je benutzt habe.

Meine Mutter und Roger Infanger, die noch viele Näharbeiten verrichtet haben, man kennt ja meine Detailbesessenheit 😜

Sämu von Gunten von Silkolene Lubricants, der mir seit so vielen Jahren mit phantastischen Produkten treu bleibt und mit welchem ich es auch immer sehr geniesse Benzingespräche zu führen. Er ist selber Rennfahrer und verfügt über grosse Fachkompetenz, die mir zugute kommt.

Stephan Küng von Hostettler, der mir auch schon seit so vielen Jahren immer wieder Türchen öffnet.

Hans Zürcher, der mich sehr grosszügig mit Verofit Produkten unterstützt hat und die jeden Tag im Einsatz waren, heute nur noch der recovery Shake  😄

Walter Seeholzer mit Phiten, die ich intensiv eingesetzt habe, ich wurde jeden Tag damit getappt.

Ich vergesse sicher sehr viele Leute wie zB meine Mitarbeiter, die mit ständig den Rücken frei halten oder Daniel Flubacher, der mir Hindernisse aus Holz zusammen gebaut hat, damit ch zuhause üben konnte. Meine Traingspartner auf dem Motorrad, hier insbesondere Christophe Robert der sich die Zeit nahm mich in schwierigstes Gelände zu führen, aber auch Oli und Flubi, die mich viel begleitet haben, falls mal was ist. In Italien Costa und Torlo, meine goldigen Guides, und und und

Herzlichen Dank an alle auf- und nicht geführten, ohne euch alle wäre gar nichts möglich gewesen, danke von Herzen!

Nun gilt es zuerst einmal nach Hause zu fahren, wir kommen irgendwann morgen an, dann ist Erholung angesagt und medizinische Abklärungen müssen getroffen werden. Mittlerweile tippen wir auf einen eingeklemmten Nerv, da Schmerzmittel nur sehr bedingt ansprechen.

Dann muss das Motorrad wieder hergestellt werden, am Wochenende ist schon der nächste doppel-Lauf der CH-Meisterschaft in Bure (JU). Ob ich am Start stehen werde ist aber nicht sicher, warten wir mal was in der Rennbahnklinik hetaus gefimden

Ich hoffe, dass wir mit den täglichen Bilder und Berichte ein klein wenig rüber bringen konnten „was hier abging“.
Tuusig Dank für all die lieben Kommentare , Likes, Messages, ich bin ganz überwältigt und glückich 🏅🇨🇭🐗💨💨💨
Herzlichst Rolf #416

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Rennbericht Enduro Garbania (I) 9. Juli 2017

Rennbericht Enduro Garbania (I) 9. Juli 2017
Rang 2 – Rolf Enz bestätigt ansteigende Form!

Garbania, ein verträumtes Italienisches Dorf im Piemont-Gebiet, unweit des Gebietes, wo Rolf Enz häufig zum Training anzutreffen ist, fand am vergangenen Wochenende der 5. Lauf zur Schweizer Enduro Meisterschaft statt. Der regionale Wettbewerb wurde einerseits durch die Schweizer-Delegation aufgewertet, staunende Augen sahen zudem WM-Piloten und ex-Weltmeister wie Matthew Philipps, David und Denis Philipaerts – wie auch zwei profilierte Fahrer aus dem Zanardo-Team am Start. Hohe Temperaturen liessen an den Vortagen eine Hitzeschlacht erahnen, am Renntag zeigte sich der Himmel jedoch relativ lange bedeckt, so dass die Wärme für Fahrer und Betreuer erträglich blieb.

Rolf Enz, der nach wie vor mit Rückenprobleme kämpft, zeigte sich motiviert am Start. «Unweit von hier ist mein langjähriger Fahrwerk-Sponsor Antonio Lippolis domiziliert, hier fühle ich mich wohl, fast wie zuhause. Mein Motorrad läuft nun richtig gut, ich bin gespannt was rauskommt», meinte Enz vor dem Rennen.
Das Rennen wurde auf einer relativ kurzen Schlaufe von 40-50KM ausgesteckt, diese bot eine Enduro-Strecke vom Feinsten. «Ich war überrascht, wie sehr der Boden verschieden ist gegenüber dem Passo Brallo Gebiet, was gleich nebenan liegt, wo ich sonst unterwegs bin», meint Enz, der sich noch kurz vor Abgabe des Motorrades in den Parc Fermé mit der Reifenwahl beschäftigte. «Ich habe mich schlussendlich gegen die «Soft-Variante» entschieden, da der Cross-Test am Hang in einer Wiese angelegt war und durch das geschnittene Gras wenig Gripp vorhanden war. Ich wollte einfach, dass sich die «Zäpfen» des Profils in den Boden bohren und der Pneu nicht davon schwimmt». Enz gab somit dem Cross-Test den Vorrang gegenüber der «En-Ligne» Sonderprüfung, die stark rutschig war durch den angehäuften Staub.
«Beim Ablaufen des Enduro-Test’s hatte ich befürchtet, dass ich Schwierigkeiten in den starken Bergab-Stücke haben werde. Meine Rückenmuskulatur ist derart verhärtet, dass ich das Motorrad nicht so halten kann, wie ich es gewohnt bin. Die Bergaufstücke waren allesamt rutschig, aber da ich eh erwartete, dass sich eine Staubwolke bilden würde und nicht alle Fahrer voll attackieren konnten, war die Wahl des Pneus hier eigentlich zweitrangig». Barbara, die Lebenspartnerin Enz’s kümmerte sich während dem Rennen dann um die «Assistance» und konnte durch die nahe gelegenen SP’s sogar direkt vor Ort mitfiebern. «ich bin stolz auf meinem Helden, er musste den ganzen Tag hart auf die Zähne beissen und wurde dafür belohnt».

Enz bot ein solides Rennen und beendete dieses auf Platz 2, was gleichzeitig das beste Resultat der Saison bedeutet! Erstaunlich; nur 5.78 Sek. trennten ihn auf Seriensieger André Brunner. Enz zeigt somit seinen aktuellen Formstand klar an.

«Als ich über mein Resultat informiert wurde fiel ich fast ab dem Stuhl runter, denn ich war überzeugt, dass es heute nichts wird. Im Enduro-Test habe ich auf die sichere Karte gesetzt und bin weitab meiner Möglichkeiten gefahren. Ich bin flüssig gefahren und habe keinen Sturz riskiert, was sich als richtige Taktik erwies. Im Cross-Test konnte ich angreifen, denn dort konnte ich meist sitzend fahren, was mir einen besseren Winkel für meinen Rücken bot». Enz musste jedoch hart auf die Zähne beissen um den Tag rumzubringen, die Rückenschmerzen waren teils unerträglich. «Ich bin bereits wieder in Behandlung, wir werden eine Lösung finden, da bin ich überzeugt», meint Enz, der immer positiv nach vorne schaut. «Schmerz-Hypnose ist nun noch eine ergänzende Alternative, die ich probieren werde. Ansonsten gilt es jetzt ruhig zu bleiben, mich auszuruhen und den Fokus zu behalten. In 10 Tagen reisen wir nach Rumänien ab zum wohl härtesten Rennen meines Lebens. Es gibt noch viel zu tun, das Motorrad muss auch noch speziell vorbereitet werden, mir wird nicht langweilig werden.» 😊

Memo: durch diesen 2. Platz hat Enz wieder Anschluss ans Podest in der Schweizer-Meisterschaft gefunden und rangiert punktegleich auf der dritten Position. «Wer hätte das gedacht, nach diesem verkorksten Saisondebut geht es nun voran. Ich wusste schon immer, dass es nicht an mir liegt. Meine 300er KTM läuft nun endlich wie geschmiert, meine Rückenbeschwerden werden wir kurzum in den Griff bekommen, ich bin top fit und bereit!»

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Nächstes Rennen: RED BULL ROMANIACS 25.-29. July 2017
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Rennbericht «Enduro de Chaumont» (F) 25. Juni 2017

Rennbericht «Enduro de Chaumont» (F) 25. Juni 2017
3. Platz «back in business», Rolf Enz meldet sich zurück auf dem Podest!Der Motoclub Chaumont lud in einer malerisch schönen Natur-Kulisse zum 5. Lauf der Schweizer Enduro Meisterschaft. Das Wetter spielte mit, die Sonderprüfungen waren perfekt vorbereitet, die Organisation wie gewohnt professionell.Rolf Enz stand einmal mehr am Start, diesmal mit einem «neuen Gefühl» im Bauch. «Wir haben vor einer Woche wohl den Übeltäter meiner ominösen Motorprobleme gefunden. Da ich keine grosse Zeit hatte zu testen, bin ich gespannt wie es laufen wird», meint Enz zuversichtlich. In der Tat hatte Wochen zuvor Toni Gaberthuel, der Mechaniker seines Vertrauens und langjähriger Sponsor, eine fehlerhaft eingestellte Auslasssteuerungswalze entdeckt. «Ich gehe davon aus, dass dieser Fehler wohl beim Zusammenbau des Motorrades im Werk passiert ist, anders ist es nicht zu erklären». Ärgerlich, denn Enz fuhr bereits die ganze Saison mit ca. 20% Leistungseinbusse in den oberen Drehzahlen (!).

«Ich habe tatsächlich an mir selber gezweifelt. Weil mir mein Umfeld gesagt hat, dass es an der Vergaserei liege, die ich ständig verfeinerte». Enz hatte tatsächlich ziemlich schnell vom original verbauten Mikuni Vergaser abgesehen und das Vorgänger- Modell, eines von Kehin, verbaut. «Das hat viel Arbeit und Mühe gekostet, mittlerweile ist mein Vergaser aber wie eine Stradivari-Geige abgestimmt», lacht Enz. «Richtig ärgert mich, dass ich bereits 2014 einen „Montags-Töff“ erwischt hatte. Dazumal war ein Sensor an der Drosselklappe defekt, der nicht auszumachen war, erst als wir die komplette Drosselklappe ausgetauscht hatten, hatte ich die volle Leistung. Auch da haben mir alle gesagt, dass das Motorrad keine Leistung habe, weil es eine 350er sei und von der 300er Zweitakt kommend dies halt so sei».

Enttäuschend ist heute natürlich die Tatsache, dass Enz enorm viele Punkte in der Meisterschaft verloren hat und den Anschluss an die Spitze fast verloren hat. «Was soll ich machen? Ich kann ja schlecht einen Garantiefall beim Hersteller verlangen, da ist zuviel Zeit vergangen, ich muss in Zukunft einfach auf mein Gefühl hören und sofort die Kavallerie in Gang setzen!». Alleine das Doppelrennen in Faulx (F) anfangs Saison, wo 11 Sonderprüfungen angelegt waren, die meist an steilen Hängen angelegt waren, verlor Enz viel Zeit, weil er einen klaren PS-Nachteil hatte. «Ich versuchte meinen Nachteil jeweils auf der Bremse gutzumachen, aber irgendwann wird es einfach zu gefährlich. Egal, es war ja eigentlich nicht meine Absicht in der Meisterschaft einzugreifen, ich fahre sie ja nur um Grundlagen-Training für die Romaniacs anzuhäufen, so gesehen passt es wie es ist».

Das Rennen beendete Enz auf dem Podest, genau wie vor zwei Jahren als er in Chaumont ebenfalls Dritter wurde. «Ein guter Boden für mich», freut sich Enz. «Das Rennen war wirklich top! In der SP1 erschrak ich zunächst, weil mein Motorrad so viel «Bums» hatte und verbremste mich prompt zweimal. Die Bäume flogen regelrecht um mich herum. Es war ein wunderbares Gefühl.

SP2 dann war auf einem grossen Feld angelegt und super-schnell gesteckt. Meine 300er flog wie eine Rakete um den Kurs herum. Ich hatte ein wenig Mühe die «neu» gefundene Power richtig einzusetzen. Weil mein Bremspunkt im Gehirn immer weiter vorne war, kam ich meist zu schnell in die Kurve, so dass ich jeweils nicht mehr richtig einlenken konnte um die Kurven «sauber» zu fahren. Da kam es halt auch dazu, dass ich mehrfach zu «weit» raus fuhr und Meter verschenkte». Insgesamt fuhr Enz aber zwei solide Läufe und beendete das Rennen nur 3 Sekunden hinter dem Zweiten, mehrfach Schweizermeister und WM-Teilnehmer, Celsio Gorrara. «Die Freude ist natürlich gross, aber ich hatte auch enormen Spass mit Adny Brunner, dem späteren Sieger und Meisterschaftsführenden, das ganze Rennen in den Überführungen durch den im Wald im Sonderprüfungen-Modus durchfahren, das waren 3 Stunden Extra-Klasse! Nur ein paar L2 Fahrer, die auf dem Weg waren, die üblich eher langsamen L3 Fahrer, starteten diesmal hinter uns».

Insgesamt ein erfolgreiches Rennen liegt hinter Enz, der in zwei Wochen zum nächsten Lauf in Garbania (I) am Start stehen wird. «Alles läuft zur Zeit nach Plan. Ein paar Probleme mit meinem Rücken, die wir mehr oder weniger im Griff haben, ansonsten freue ich mich auf den weiteren Verlauf. Vielen herzlichen Dank an alle Gratulanten, sowie an Babsli, welche die Zeitkontroll-Betreuung perfekt im Griff hatte!»

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Nächstes Rennen: 9. Juli Garbagna (I)
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Rennbericht «Enduro d’Epernay» (F) 14. Mai 2017

Rennbericht «Enduro d’Epernay» (F) 14. Mai 2017
4. Rang nach Sturz in Sonderprüfung!
Der Motoclub Epernay empfing am gestrigen Sonntag im über 500Km entfernten, wunderschönen Champagne-Gebiet nähe Paris, die Fahrer der Schweizer Enduro Meisterschaft zum vierten Meisterschaftslauf. Ein Rennen, welches zwei Sonderprüfungen enthielt, das auf einer 75KM Runde angelegt wurde. Die Strecke wurde von mehreren starken Wolkenbrüche an den Vortagen heimgesucht, was zur Folge hatte, dass die Waldpassagen bei den Überführungen teils rutschig- aber immer noch gut fahrbar waren. Die Sonderprüfungen waren aber am Renntag in einem guten Zustand.Rolf Enz stand wiederum am Start mit seiner Zweiertakt KTM 300er, die ihm immer besser liegt. «Ich habe noch ein paar Einstellungen am Fahrwerk gefunden, die mir sehr entgegen kommen. Ich fahre ja eine 48mm Test-Gabel von Lippolis, die sich einiges anders als meine gewohnte 50mm anfühlt. Ein bisschen weniger komfortabler, dafür präziser und mit mehr Setting-Optionen. Das ist ein zusammenwachsen, das Zeit braucht. Das Federbein entwickelt eine unglaubliche Traktion, besser geht nicht mehr».
Mit den Motoreneinstellungen hadert Enz noch immer. «Für die Romaniacs habe ich ein perfektes Setting gefunden, für schnelle Sonderprüfungen fehlt es mir aber einfach an «Schub», wie ich es mit der 450er gewohnt war- das «bügelt» dann schon mal die eine und andere Sekunde aus». Enz ist in diesem Jahr überhaupt noch nie Motocross gefahren, Sonderprüfungen hat er nur ein paar wenige Male trainiert, so kommt sicher auch ein Mangel an Fahrpraxis dazu.Die Sonderprüfungen eins und drei fanden auf einem hügeligen, offenen Feld statt, waren wunderschön gesteckt und erlaubten einen flüssigen, schnellen Fahrstil. «Gerade in den bergauf Stücken hatte ich Probleme, wo ich einfach zu wenig «Jus» hatte und Zeit liegen liess», meinte Enz, der aber dennoch nicht unzufrieden war. «Ich konnte meine Linien fahren, das Motorrad war stabil, das Setting am Fahrwerk hat gepasst, ich hatte viel Spass beim Fahren». Die Zeiten leuchteten dann auch immer im vorderen Bereich der Rangliste auf.

Die zweite Sonderprüfung bei Vertus war dann eigentlich das Steckenpferd Enz’s. «Ich habe mich sehr darauf gefreut und bin die Strecke mehrfach abgelaufen», meint Enz im Nachhinein. Die Strecke war in einem Wald angelegt worden, wo sich enge, kurze, schnelle Passagen zwischen Bäumen, Hügeln, usw. folgten und die mit Hard- und Softpassagen gepickt wurden. «Hier spiele ich eigentlich normalerweise meine Stärken aus. Ich liebe dieses Gefühl wenn mit «feiner Klinge» schnell gefahren werden muss und zwischendurch eine Mutprobe gefordert wird».
Der Veranstalter hatte jedoch wieder die schwächeren L3 Fahrer der französischen Meisterschaft vorher starten lassen, was wiederum Schlimmes erahnen liess. «Auf einer Sonderprüfung von knapp 10Minuten musst du davon ausgehen, dass du unweigerlich aufschliessen wirst- und dann geht das Theater los; auf den Singletrails ist überholen unmöglich». Bis zu den besagten Singletrails kam es dann gar nicht, denn kaum eine Minute unterwegs fuhr Enz bereits auf einen dieser L3 Fahrer auf. «Der musste gestürzt sein, jedenfalls hatte er sich wohl gerade aufgerappelt als er versuchte einen Hügel raufzukommen». Enz fackelte nicht lange, verliess die Spur um links am Genannten vorbei zu kommen. «Als ich oben am Hügel war, spürte ich einen Schlag und schon flog ich rückwärts den Hügel runter! Da lag ich dann halb unter meinem Töff und sah oberhalb des Hügels einen dicken Ast- oder Baum, der mein Manöver kurzerhand zunichtemachte, mein Rennen auch noch grad».
Enz rappelte sich schnell auf, überholte zwei weitere L3 Fahrer, verlor aber den Rhythmus und wurde von den beiden Meisterschaftsführenden Brunner und Gorrara langsam aufgeholt. «Ich konnte es fast nicht glauben, ich war völlig aus dem Rhythmus und konnte mich nicht mehr fangen. Ich wollte auf keinen Fall den beiden im Weg stehen, da sie beide um den Titel kämpfen und so verlor ich wieder wertvolle Sekunden, als ich mich auf die Seite stellte und die beiden überholen liess».
Schlussendlich wurde die voller Freude erwartete Sonderprüfung zu einem Zeitdebakel für Enz, das ihn wohl eine bessere Platzierung im Tagesranking gekostet hat.

«Ich bin mit dem Tag im Nachhinein dennoch zufrieden. Ich fahre die SM aus dem «Handgelenk» raus ohne grosse spezielle Vorbereitungen, wie in anderen Jahren, dazu fehlt mir einfach die Zeit. Ich bin kein einziges MX-Rennen gefahren und war nur einmal auf einer Crosspiste um den Vergaser abzustimmen. Der Rest der Stunden verbringe ich auf dem Motorrad um mir Skills und Vertrauen für die Romaniacs anzueignen. So gesehen passt es und ein vierter Platz ist ja auch nicht so schlecht», meint Enz schmunzelnd. «Zudem haben die Ravitaillement’s Dank Barbara wiederum perfekt geklappt, konditionell hatte ich nach den sechs Stunden auch überhaupt keine Probleme, das Material hält was es verspricht, was will ich mehr?».

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Nächstes Rennen: 26. Juni 2017 Chaumont (F)
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Rennbericht «Enduro Granges sur Volognes (F)» 09. April 2017

Rennbericht «Enduro Granges sur Volognes (F)» 09. April 2017
6. Rang nach einem komplizierten Rennen

Ein weiteres wunderschönes Weekend erwartete die Piloten der Schweizer Enduro Meisterschaft im schon fast «nahe» gelegenen «Granges sur Volognes», welches zwischen Belfort und Nancy im schönen Alsace liegt. Zwei Sonderprüfungen auf einem Parcours von rund 80 km waren angelegt worden, die alles hergaben was ein Enduristen-Herz begehrt.

Nach dem Vergaser-Einstellungs-Malheur vom Saisonauftakt in Faulx, ging Rolf Enz voller Zuversicht an den Start. «Ich habe nochmals viel Zeit in die Abstimmung investiert und eine Lösung gefunden» berichtet Enz. «Aber irgendwie ist dieses Jahr der Wurm drin. Meine Rennanmeldung wurde seltsamerweise verloren und so musste ich in einer hinteren Linie starten. Das zwang mich auf der Liaison im Wald meine Vordermänner zu überholen, so dass mir diese eben «langsameren» Fahrer in den Sonderprüfungen nicht im Weg standen. Die Schweizer Piloten liessen sich auch kollegial und problemlos überholen», erzählt Enz.

Ein «ungeschriebenes Gesetz» unter den Fahrern besagt, dass wenn ein schneller Fahrer daher kommt, ihm jeweils Platz gemacht wird. Leider wissen die französischen Fahrer nichts von dieser Regel- oder wollen es meist nicht wissen (.) Es kam wie es kommen musste; als Enz ansetzte einen dieser Piloten zu überholen, kam es zum Sturz, der sein Rennen ruinieren sollte (!)
«Ich wurde völlig überrascht, kaum hatte ich aus der Spur ausgeschert flog ich ab! Ich muss ein Felsenstück- oder eine Wurzel getroffen haben, das ich nicht sah, weil der Fahrer vor mir sich richtig breitmachte». Enz stürzte rechts das Bord ab und fiel in einen Haufen abgesägter, dicker Äste, schlug mit der rechten Schulter auf und quetschte sich den linken kleinen Finger. «Ich lag unter meinem Motorrad eingeklemmt, das dann auch noch Vollgas blieb, weil sich der Vergaser entleerte. Wer schon mal dieses Gefühl hatte, der weiss wovon ich spreche, nichts Angenehmes». Glücklicherweise konnte sich Enz selber aus der Situation befreien. «Nachdem ich das Tobel endlich wieder rauf kam, schaute ich nochmals runter. Wäre ich einen Meter weiter gestürzt, wäre ich gegen einen grossen gefällten Baumstamm aufgeprallt. Ich hatte also Glück im Unglück und meine Leatt© Schutzkleidung hat mich beim Sturz vor dem Schlimmsten bewahrt».

Das ganze Malheur ereignete sich bereits ca.15 Minuten nach Rennbeginn. Enz dachte zuerst ans Aufgeben, die Schmerzen waren stark. «Ich konnte den rechten Arm/Schulter nicht mehr heben, so war es schwierig den Lenker zu halten. Der linke kleine Finger war kein Problem, der brennende Schmerz lenkte von der Schulter ab», meint Enz scherzend. «Ich habe in Argentinien bereits Schlimmes erlebt und weiss wo meine Grenzen sind. So weit war ich noch lange nicht, also ging es weiter». Leider konnte dann Enz aber in den Sonderprüfungen keine schnelle Zeiten mehr fahren. «In dieser Saison geht es mir ja bei der SM auch nicht ums siegen- oder schnell fahren, so gesehen ist das Resultat zweitrangig. Es wurmt mich aber schon, dass ich immer und immer wieder «geprüft» werde. So gesehen ist aber ein 6. Platz nach wie vor ein gutes Resultat».

Die Umstellung auf das Zweitakt-Motorrad bereitet Enz nach wie vor Probleme. «An sich ist für mich der 300er Zweitakter viel handelbarer und viel spassiger zu fahren als der 450er Viertakter, vor allem in Wald- oder auf Extrempassagen. Für Sonderprüfungen, die meist sehr schnell angelegt sind, fehlt mir aber einfach der ruhige und flüssige Charakter des Viertakters, der mir das bessere Fahrgefühl und Sicherheit wiedergibt».
Die Motorenbremse, wie auch die ganze Schwungmasse gaben auf dem Viertakter Enz gerade auf Wiesenartig angelegten Kurse viel die höhere Bodenhaftung. «Um mir keine weiteren unnötigen Fragen stellen zu müssen, habe ich mich unterdessen von meiner 450er getrennt, ich will mich einfach auf die 300er für die Romaniacs gewöhnen, so ist es richtig für mich. Was nachher kommt, das steht noch in den Sternen geschrieben».

Insgesamt war das Weekend jedoch eines wie aus dem Bilderbuch. «Hätte es geregnet wäre der Kurs um einiges anspruchsvoller gewesen, so war es ein gut und schön fahrbares Enduro, was meinen angeschlagenen Gliedermassen zu gute kam», meint Enz sichtlich erleichtert. «Barbara hat mich wiederum top unterstützt an den CH’s, die teils schwierig waren zum finden, dafür bin ich ihr sehr dankbar».

Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch bei Günther von Leatt© Europa und Felix von Hostettler Deutschland herzlich bedanken für die «Expresslieferung» der brandneuen Ware ab Barcelona, die ich bereits getragen habe. Der neue GPX 6.5 Carb V16 Helm ist eine Wucht! Er ist so leicht (ca. 1Kg) , dass er kaum zu spüren ist auf dem Kopf- und dennoch erfüllt er mit der integrierten «360° Turbine Technology» die höchsten Sicherheitsstandards. Der Tragkomfort ist einmalig! Von der restlichen Ausrüstung ganz abgesehen, die mich vollends überzeugt. Ich freue mich riesig für diesen herausragenden Brand vorerst der einzige Werbeträger in der Schweiz sein zu dürfen, dankeschön!

Ein grosses Dankeschön gilt auch meinem langjährigen Sponsor Walter Seeholzer von PHITEN©, der mich spontan kontaktiert hat und mich wiederum grosszügig mit seinen einmaligen Produkten versorgt hat. Danke Wale!

Jetzt geht es ans Wunden lecken und retablieren für die nächsten Wettkämpfe. «Ich bedanke mich bei allen, die mich unterstützen! Vor allem auch bei den vielen passionierten LeserInnen meiner Berichte (Mail, Facebook, Homepage, usw.). Danke für die vielen Zuschriften; es macht richtig Freude all das mit Euch zu teilen»!

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Nächstes Rennen: 14. Mai 2017 Championnat Suisse Epernay (F)
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Rennbericht Enduro du Val de Lorraine in Faulx (F) 25/26.03.2017

Rennbericht Enduro du Val de Lorraine in Faulx (F) 25/26.03.2017
5. und 6. Rang zum Meisterschaftsauftakt

Ein Wochenende, wie es sie in den letzten 10 Jahren nur einmal gab, erwartete die rund 650 Piloten anlässlich des ersten und zweiten Laufes der diesjährigen Austragung des ca. 3 ½ Stunden entfernten Faulx in Frankreich. Sonnenschein, perfekte Bodenverhältnisse und eine eingespielte Organisation liessen die Fahrer ein unvergessliches Erlebnis über 2 Tage verbringen. Die auf über 300 (!) Kilometer ausgeschilderten und 12 ausgesteckten Sonderprüfungen waren eines richtigen Enduro würdig und es gab kein Pilot, der nicht zufrieden nach Hause ging.

Rolf Enz, der die SM als Vorbereitungen bestreitet, beendet das Rennen an der jeweils 5. und 6. Stelle, dies nachdem er das ganze Wochenende mit Vergasereinstell-Probleme zu kämpfen hatte. «Ich habe mein Motorrad für die Red Bull Romaniacs eingestellt, die im Juli stattfinden, dies hat mich schon unheimlich viel Zeit und Nerven gekostet. An sich läuft die Maschine «untenrum bis dreiviertel Gas» perfekt. Im Wald hatte ich viel Spass, auch auf den technischen Sonderprüfungen hatte ich keinerlei Probleme. Als ich jedoch auf die erste schnelle Sonderprüfung kam, wo ich im 6. Gang Anschlag fahren musste, drehte der Motor nicht rauf. Ich musste zwei Tage lang mit viel Kupplungseinsatz die Touren hochhalten und verlor dadurch viel Traktion und Geschwindigkeit», meint Enz sichtlich noch immer genervt. Ein um-düsen wollte der alt-Meister nicht riskieren.«Im Nachhinein ist man immer schlauer, allerdings lag es nicht nur an der Hauptdüse, so dass ich mich im Rennfieber noch mehr verrennt hätte», berichtet er, um dann noch hinzuzufügen, dass er auch mit solchen Bedingungen halt einfach klar kommen müsse. «ich habe das Beste rausgeholt und bin zufrieden.
Mir fehlen die Rennkilometer, das letzte Quäntchen an Aggressivität in den Sonderprüfungen kann ich noch nicht abrufen. Der Wechsel von der 4 auf die 2Takt Maschine ist ebenfalls nicht ganz so einfach». Die 300er KTM 2-Takt Maschine, die Enz speziell wegen dem Sommer-Event fährt, verlangt viel mehr Spitzengefühl als die gewohnte 4-Takterin, die Enz seit über drei Jahren einsetzt. «Ich bin mit der 450er einfach schneller, das wissen wir aufgrund von Zeitmessungen, aber ich muss mich einfach wieder an die 300er gewöhnen, mit welcher ich ja 2013 den Titel holen konnte. Ich wüsste also eigentlich wie es geht», meint Enz lachend.

«Insgesamt bin ich mit diesem Saisonauftakt zufrieden. Meine Kondition ist schon auf einem sehr guten Level, die Technik werden wir auch noch in den Griff bekommen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Sohn Yannik bedanken, der das ganze Weekend über als «Rucksackfahrer» dabei war, sowie Barbara, die für eine perfekte «Assistance» gesorgt hat. Aber auch meinen Sponsoren, die mich auf meinem Weg begleiten!»

 


Nächstes Rennen: 9. April 2017 Championnat Suisse Granges sur Volognes (F)


 

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Rolf Enz – quo vadis – Rücktritt vom Rücktritt?

Rolf Enz – quo vadis – Rücktritt vom Rücktritt?

Däniken, 15. März 2017

Rolf Enz steht 2017 wieder am Start! Allerdings mit neu gesteckten Zielsetzungen. Einsicht ins «Tagebuch» Rolf Enz’s

 

 

Nachdem Enz 2015 den Helm an den berühmten Nagel gehängt hat,  um sich danach während 1 ½ Jahren an einem Rückenleiden behandeln zu lassen, zeigen die Daumen wieder nach oben. «Nachdem ich monatelang mit Kortisoninfiltrationen behandelt wurde, hat schlussendlich ein Radiofrequenz-Eingriff den Durchbruch gebracht. Dabei wurde das Schmerzsignal vom Rücken zum Gehirn ausgeschaltet, seither geht es aufwärts», meint Enz sichtlich erleichtert. Intensive Physiotherapien begleiteten dann ein eisernes Aufbau-Trainingsprogramm. «Heute bin ich noch nicht ganz der Alte, aber ich kann weitgehend schmerzfrei Sport betreiben. Wenn ich denke, dass ich zuletzt mit 30 schmerzstillenden Spritzen im Rücken am Start stand, ist dies kein Vergleich mehr. Zwar hat es noch monatelang gedauert- und manchmal kämpfe ich auch heute noch mit Rückfällen, aber die Zuversicht ist wieder eingekehrt».

2017 alles auf «Null» gestellt?
«Nein, keine Angst» entgegnet Rolf Enz. «Nachdem ich 2016 zum Plausch drei Rennen bestritt habe ich gemerkt, dass ich halt einfach doch Benzin im Blut habe- und immer noch schnell unterwegs bin. Für jemanden, der nicht Sport-Infiziert ist, ist dies schwierig zu verstehen, für diejenigen die es sind, hingegen gar nicht.» Der Enduro-Sport komme einem auch in seinem Alter noch sehr entgegen, denn es braucht ein hohes Mass an Fahrbeherrschung, die erst mit vielen Erfahrungsjahren erarbeitet wird, eine solide Kondition als Basis ist Voraussetzung. «Wir fahren ja nicht Motocross, dass sehr intensiv über 2x 20 Minuten betrieben wird und dann ist wieder Feierabend. Wir fahren über mehrere Stunden- oder den ganzen Tag Verbindungsetappen, die mit Sonderprüfungen gespickt sind. Das ist ein ganz anderer Rhythmus».

Die Saison startet am 25./26. März 2017
Für die neue Saison, die in 10 Tagen in Faulx (F) mit den ersten beiden Läufen zur Schweizermeisterschaft beginnt, wird Enz am Start sein. «Ich habe mir in diesem Jahr ein hohes Ziel gesetzt, welches Abseits der SM steht. Ich werde im Juli an den Red Bull Romaniacs in Sibiu (RO) teilnehmen. Die Schweizermeisterschaft bestreite ich als Teil meines Aufbautrainings, ich habe ja beinahe zwei Jahre Rückstand, das muss ich zuerst wieder aufholen», meint Enz schmunzelnd.
Dass dieses «Red Bull Romaniacs» ein Hardenduro-Rennen und einer der härtesten Wettbewerbe weltweit ist, erwähnt er nebenbei. «Es wird in verschiedenen Klassen gestartet, ich werde in der Kategorie Bronze an den Start gehen». Dass dieses Rennen ganze vier Tage (!) dauert mit einem vorgängigen Prolog am Vorabend in der Hauptstadt Sibiu, kommentierte er mit einem Augenzwinkern «eine gute Vorbereitung ist alles».

Bild: Rolf Enz mit Christoph Gautschi (Athlete Support Leatt©)

Leatt© als neuer Bekleidungs-Sponsor für 2017!
In Sachen Bekleidung/Schutzbekleidung gibt es die grösste Änderung, die 2017 bei Rolf Einzug hält. «Ich wurde ja über viele Jahre hinweg von TroyLeeDesign.ch unterstützt. Nachdem der Importeur, die Hostettler AG in Sursee, den Import quasi gleichzeitg mit meinem Rücktritt stoppte, passte dies eigentlich so für alle».

Wer Enz kennt, der weiss, dass er wohl kaum mit verrissenen Kleider an den Start geht und so fanden innert Kürze verschiedene Gespräche statt. Mit Christoph Gautschi (Athlete Support) und Andreas Stöckli (Geschäftsführer) von Motochic Hostettler AG, die das Produkt Leatt© im kommenden Jahr 2018 in der Schweiz stark kommerzialisieren werden, wurden die ersten Gespräche an der soeben stattgefundenen Swissmoto geführt. «Ich habe mit Christoph, einem ehemaligen Spitzen Motocross- und Supermotardfahrer, sowie Andreas zwei passionierte und sportbegeisterte Menschen kennen gelernt. Wir waren uns schnell einig», meint Enz sichtlich erfreut. «Leatt© ist Erfinder des so genannten Neck-Braces, welches mir vor vielen Jahren davor bewahrt hätte meine Halswirbel 4x zu brechen. Sportprotektion auf allerhöchster Ebene».

Nebst Schutzbekleidung, die schon seit vielen Jahren vertrieben wird, stattet Leatt© Rolf Enz mit den brandneuen 2017er Bekleidung aus, dies von Kopf bis Fuss (!) «Die Schutzbekleidung durfte ich bereits entgegen nehmen, die Kleidung ist in Europa noch nicht erhältlich, diese wird mir nächste Woche direkt am Leatt©-Hauptsitz in Deutschland noch «ofen-warm» übergeben». Ein Leatt© Spezialist wird vor Ort sein um technische Details zu klären.

«Ich bin unheimlich Stolz in meinem Alter und mit meiner gesundheitlichen Vorgeschichte nochmals einen kompletten Brand von neu auf vertreten zu dürfen und bedanke mich herzlich für das ganze Vertrauen, welches die Firma Hostettler in mich setzt.» Dass Hostettler bekanntlich der Schweizer Importeur für Yamaha Motorräder ist, Enz ist ein KTM-Pilot, zeigt wie sehr sich die Märkte öffnen und wie engagiert der Importeur handelt.

Bild: Rolf Enz mit Toni Gaberthuel bei der Übergaber der KTM 300EXC-Mod. 2017

Solide Partnerschaften
Enz erfreut sich für seinen «Re-Start» auf die Unterstützung von zahlreichen Sponsoren. «Es ist für mich sehr emotional zu wissen, dass trotz meines Rücktritts, mir meine jahrelangen Sponsoren immer treu geblieben sind. Ich könnte hier viele nennen, aber nur schon meine Partnerschaft mit SILKOLENE Schmiermittel, die vor über 25 Jahren mit dem damaligen Inhaber René Moser begann und bis heute mit Samuel Von Gunten fortgesetzt wird, ist einfach einmalig».

Toni Gaberthuel von Moto Racing in Winznau zeigte sich nebst dem SM-Support sofort bereit, einen zusätzlichen Effort für die Red Bull Romaniacs zu leisten! «Wegen dem Eigengewicht des Motorrades setze ich wieder eine KTM 300EXC ein, die zwei-getaktet ist. Ich bin zwar schneller auf der vier-Takt Maschine, aber ein Hardenduro lässt sich nur mit einem leichten Bike bestreiten, wenn man es überleben will. Ich bin Toni sehr dankbar, dass er weiterhin ein Teil meines Abenteuers ist, seine Unterstützung ist elementar wichtig für mich».

Marcus Oliver von Lippolis liefert wiederum das ganze Fahrwerk Paket «dies für meine beiden Maschinen. Ein solide Freundschaft verbindet uns mittlerweile über all die Jahre, einfach das Beste was es geben kann». Oliver selbst fungiert oft als Trainingspartner. Enz liefert als Testfahrer wichtige Erkenntnisse in Sachen Fahrwerk-Abstimmungen direkt dem Werk in Italien. «So haben wir eine Win-Win Situation» In den letzten 4 Jahren der intensiven Zusammenarbeit wurde die Marke Lippolis nicht zuletzt Dank Enz’s Präsenz auf dem Schweizer Markt stark ausgebaut.

Bild: Stilstudie Mercedes Sprinter 2017

Professioneller Werbeauftritt als Prämisse

«Solange ich Sponsoren vertrete, solange werde ich einen möglichst professionellen Auftritt bieten. Das ist das Mindeste, was man einem Sponsoren zurück geben kann». Dass Enz auch neben der Piste darauf bedacht ist wenn immer möglich sein Netzwerk zugunsten seiner Förderer spielen zu lassen, ist bekannt. Manch einer seiner Sponsoren konnte mittels seines Handwerks seine Marktposition ausbauen.

«Für die Marke Rabaconda bin ich zum Beispiel derjenige, der den Brand in Schweiz gebracht hat. Da bin ich besonders stolz darauf. Heute benutzt jeder zweite Fahrer einen Rabaconda in der Schweiz». Für seine Marketingstrategien und Auftritte ist Enz längst ein Masstab geworden. «Mein Mercedes Sprinter hat soeben eine Landesausschreibung in Sachen Design gewonnen, welche von Mercedes Schweiz ausgeschrieben wurde, ich werde auch über den Rennzirkus wahrgenommen ?».

«Weiter konnte ich die Firma REICH Easydriver gewinnen, die mich unterstützt haben, einem Mover für meinen Wohnwagen nachzurüsten». REICH ist genau ein weiteres Bespiel einer Firma, die noch keinen Vertrieb in der Schweiz hat und den Marketing-Kanal Enz’s benutzt, um auf ihr Produkt aufmerksam zu machen. «Eine wunderbares Produkt, das mich noch oft aus dem Schlamm im Fahrerlager ziehen wird», meint Enz entzückt.

Nebst vielen «Suppliers», die Enz über viele Jahre begleiten, ist auch neu Hans Zürcher von Verofit-Sportdrinks im Boot.

Die Saison kann beginnen!
Erstmals wird Enz ohne Druck am Start stehen. «Die SM werde ich selbstverständlich nicht im Standgas fahren und wenn ich mich gut fühle auch für die eine und andere schnelle Zeit sorgen, aber im Vordergrund steht klar der Aufbau für das Grossereignis im Juli».

Die Red Bull Romaniacs ist ein Mega-Event, das in der ganzen Welt übertragen wird und eine grosse mediale Wirkung hat. Insgesamt werden ca. 10 Schweizer in verschiedenen Kategorien am Start stehen «ich werde wohl der Älteste sein» schmunzelt Enz «genau das motiviert mich noch mehr», sagt der unverwüstliche Niederämter, der aus Däniken stammt. «Ich werde bereit sein! Ich habe noch eine Rechnung mit Grossanlässen offen (6Days Argentinien 2014), das wird ein Art Revanche auf sehr hohem Niveau sein, ich freue mich»!

Bild: Hardenduro Einsätze enden nicht selten mit „Seilensätzen“ 🙂
Copyright © 2017 Rolf Enz, All rights reserved.

Rennbericht SM-Enduro de Saône (F)

Enduro Schweizermeisterschaft Saône (F) 

Knapp am Podest vorbei!
 
 
RENNBERICHT ROLF ENZ
Platz vier nach Sturz „im Wald“!
 
 
Rückblick auf den gestrigen SM-Lauf „Enduro de Saône“ (F). 
4. Platz nach einer verpatzten ersten Sonderprüfung wo ich wohl noch ein wenig unter dem Schock eines Sturzes im rutschigen Wald stand.
 
Schlussendlich sehr zufrieden mit dem Renntag
Eines der schönsten Enduro’s, welches wir bestreiten durften. SP’s, Start, CH’s, alles an einem Ort! Ein Veranstalter, der mit Köpfchen gehandelt hat und für jeden Fahrer und Begleiter die Organisation vereinfachte. Bravo!
 
2017er Mschine im Einsatz!
Ich habe Test-halber bereits die 2017er KTM 450 EXC-F eingesetzt und bin zufrieden auch wenn es noch viel Arbeit geben wird bis „wir zwei“ uns richtig verstehen werden 🙂
 
Bravo!
Ich gratuliere dem neuen Schweizermeister Michi Treyer zum Tagessieg und Meistertitel 2016, Adny Brunner zum Vize-Meistertitel, sowie Celso Gorrara zum 3. Gesamtrang – Good Job Guy’s !
 
Knapp am Podest vorbei!
Hinter dem „Trio Inferno Gorarra-Treyer-Brunner“ ist es keine Schande das Podest knapp verpasst zu haben- dies mit 3/4 Jahr Trainingsrückstand und mit der einzigen Ambition, Freude zu haben und Zufrieden zu sein, ohne allzu grosse Rückenschmerzen.
 
Saisonende – die Schweizermeisterschaft 2016 ist beendet
Ich bedanke mich herzlich bei meinen Sponsoren und Helfer, die es mir ermöglicht haben 2016 „doch noch“ drei Rennen zu bestreiten (2x 3. Platz, 1x 4.), sowie Philippe Simon für das tolle Bild! Dann aber auch der Rennbahnklinik in Muttenz, sowie Frau Dr. Simone Heymann für die sensationelle Betreuung!
 
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